Projekt Pfahl-16, ein Mehrgenerationenhaus (vorher) Eingang und Stellplatz des Mehrgenerationenhaus Pfahl16 Projekt Pfahl-16, ein Mehrgenerationenhaus (vorher) Ansicht mit Garten: Mehrgenerationenhaus Pfahl16 Ansicht mit Garten: Mehrgenerationenhaus Pfahl16 Giebel des Mehrgenerationenhaus Pfahl16 Innenansicht: Esszimmer des Mehrgenerationenhaus Pfahl16 Innenansicht: Küche des Mehrgenerationenhaus Pfahl16 Innenansicht: Wohnzimmer des Mehrgenerationenhaus Pfahl16
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Mehrgenerationenhaus

Pfahl 16

KONZEPT Ein gewachsenes Hofensemble wird zum Lebensmittelpunkt für drei Generationen neu gedacht: Eine Familie mit drei Kindern erweitert den Bestand behutsam und schafft ein vernetztes Zuhause, in dem Nähe und Rückzug sowie die Beziehung zu den Großeltern gleichermaßen möglich sind. Mehrere interne und externe Erschließungen schaffen eine hohe Durchlässigkeit zwischen den Generationen. Dieses vielschichtige Wegesystem prägt das Haus als „Fuchsbau“ – ein lebendiges, vernetztes Zuhause.

UMGEBUNG | BESTAND Eingebettet in Landwirtschaft und Landschaftsbau bleibt das Projekt fest im Ort verwurzelt. Alltag, Arbeit und Natur gehen fließend ineinander über. Der respektvolle Umgang mit dem Bestand zeigt sich im weitgehenden Erhalt und der Weiterverwendung der vorhandenen Bausubstanz. Das Mauerwerk der Scheune wurde sorgfältig rückgebaut und als prägendes Gestaltungselement in der Gartenfassade sowie im Eingangsbereich wieder eingesetzt. Die Außenanlagen befinden sich in Fertigstellung, und sind als erweiterter Lebensraum konzipiert, der gemeinschaftliche Aktivitäten sowie Rückzug und Naturerlebnis ermöglicht.

BAUWERK Der neue Baukörper aus Holz setzt den Bestand mit einer fein abgestimmten Fassadengestaltung selbstverständlich fort. Innen entstehen mit wenigen, natürlichen Materialien warme, helle Räume. Die technische Ausstattung folgt einem bewussten Minimalprinzip: Der Neubau ist an den bestehenden Stückholzofen angeschlossen. Große Photovoltaikflächen auf eigenen Wirtschaftsgebäuden ergänzen die Energieversorgung nachhaltig. Das filigrane Vordach mit Holzlamellen schafft einen geschützten Übergangsbereich und bietet gleichzeitig Aufenthaltsqualitäten im Außenraum.

NACHHALTIGKEIT Ein Haus, das sich aus dem Bestand heraus entwickelt und Zukunft ermöglicht. Ressourcenschonend gebaut, gemeinschaftlich gedacht und im Alltag gelebt – zwischen Familie, Handwerk und Natur. Die Bauherren haben ihren Garten zu einem Blüh- und Nutzgarten erweitert und sensibel mit Natursteinmauern ergänzt.

Fotos: son.tho architekten


Ort: Hardthausen a. Kocher, D
Jahr: 2020
Status: fertiggestellt
Leistungsphasen: LPH 1-8
Bauherr: privat

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